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„Das Auge isst mit“ diese Aussage gilt längst auch für Online-Content, denn erstklassige Qualität ist kein Garant für Viralität. Wie aber lässt man die eigenen Inhalte aus der Informationsflut im Netz sekundenschnell herausstechen und serviert seiner Zielgruppe schmackhaften Content, der über facebook, Twitter, Linkedin und Co geteilt wird?

1. Infografiken laden zum Teilen ein

Die Aufmerksamkeit „visueller Lebewesen“ wird man immer viel schneller über Grafiken, als über den reinen Text bekommen. Bilder berühren oder begeistern uns und bleiben in den Köpfen der Leser hängen. Texte können komplexe Sachverhalte vertiefen und umfassend analysieren. Grafiken entzerren das Geschriebene, machen es auf leicht einprägsame Weise verständlich und untermauern den Expertenstatus. Daher werden Infografiken, die beide Elemente kombinieren, auch besonders gerne geliked und geteilt. Die eigenen Inhalte werden auf diese Weise schneller viral.

Shares by Content Length|© OkDork.com

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2. Videos und Bilder sind Trumpf

Content ist King, das ist klar. Dennoch muss Content heute einen Mehrwert stiften, der zum Social Sharing animiert. Ein Artikel, der über ein oder mehrere Bilder verfügt, wird doppelt so oft geteilt als müsste er ohne graphische Elemente auskommen. Grund dafür sind positive Emotionen, die der Leser über ein gesteigertes Interesse ausdrückt. Inhalte können besser erfasst werden und bieten dem Leser ein Erfolgserlebnis, an dem er gerne auch seine Community teilhaben lässt. Ob lustig oder seriös: Grafische Inhalte sind für jeden Text eine Bereicherung. Zuvor muss aber der Urheber des Inhalts die Einwilligung zur Veröffentlichung gegeben haben. Stockphotos sind schon für eine kleine Gebühr freigegeben und können dann mit entsprechendem Quellenverweis auch auf Webseiten und in Blogbeiträgen verwendet werden – ganz ohne rechtliche Folgen.

Avarage Shares With or Without Images |© OkDork.com

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3. Podcasts und Interviews – Publizieren mit Rückgrat

Chatten am Arbeitsplatz? Social Media ist heute unerlässlich

Ein Unternehmen, das seinen Mitarbeitern die Nutzung von Social Media verbietet, hat nicht verstanden, wie Unternehmenskommunikation heute geht.

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Das journalistische Werkzeug „Interview“ ist ein Erfolgsgarant. Die altbekannte Erzählform bilden das Rückgrat erfolgreicher Publikationen. Heute möchte der Leser durch Storytelling jedoch immer mehr Geschichten präsentiert bekommen. Diese Darstellungsform lockert den gesamten Blog auf und schafft Abwechslung. Interviews können als Video, Podcast oder E-Book ausgespielt werden und eignen sich besonders gut zum Influencer-Marketing. Mittels eines Interviews kannst du mit Meinungsmachern in Kontakt treten und ihnen eine Bühne geben. Von einem spannenden Gesprächspartner lässt sich doppelt profitieren: Da der Experte sein eigenes Interview ebenfalls teilen und seine Follower dadurch erreichen wird, wirkt sich diese Aufmerksamkeit wiederum auf deine Marke aus.

4. Anleitungen per Gif oder Whitepaper stiften einen klaren Nutzen

Im Netz steht und fällt der Wert und die Aufmerksamkeit für verbreitete Inhalte mit dem Mehrwert, den der Leser erfährt. Gifts sind die komprimierteste Form, einen Sachverhalt zu erklären. Ein Tool kann beispielsweise mithilfe eines Gifs einfach erläutert werden und lädt zum Teilen über Social Media ein. Ein Gif kann aber auch belustigen und lockert Texte auf.

via GIPHY

Whitepaper sind die komplexere Darstellungsform für Anwenderbeschreibungen sowie Fallstudien und Marktforschungsergebnisse. Als Kommunikations- und Werbeinstrument ist ein Whitepaper perfekt geeignet, um durch zielgruppengenaue Kampagnen Leads zu generieren. Auf mindestens zwei und maximal 15 Seiten soll dem Leser ein Überblick über Vor- und Nachteile, Kosten und Einsparpotenzial bekommen. Wichtig ist: Der Nutzwert steht hier im Vordergrund. Biete deinem Leser darum unbedingt eine Problemlösung an, halte die Sprache einfach und sachlich und stelle das Dokument immer auch als handliche PDF zum Download bereit.

Popular Emotions|© OkDork.com

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5. Listen geben einen Überblick in Sekunden

Ob die 5 besten Social Media-Tipps, die 10 unglaublichsten Zeitschriftencover aller Zeiten oder die 7 Todsünden des Bloggens, das Netz wimmelt nur so von Ratgebern und Rankings per Bulletpoints oder nummerischen Aufzählungen. Grund ist die Sehnsucht nach dem Ulimativen. Das Versprechen: Wer das gelesen hat, weiß alles! Die neue mobile Lesart bedeutet ganz konkret, dass innerhalb von 5-10 Sekunden darüber entschieden wird, ob der Besucher einen Text als relevant einstuft und weiter liest. Er möchte also auch auf einen Blick wissen, was ihn erwartet. Er kann den Leseaufwand sekundenschnell abschätzen und zwischen den Punkten mühelos switchen. Dieses komprimierte Wissen kann er schnell konsumieren und je schneller Inhalte erfasst werden, desto eher werden sie auch geteilt.

Außerdem liebt Google Listen. Eine in den Text integrierte Auflistung steigert also das Ranking des eigenen Artikels. Übertreiben solltest du es allerdings nicht, denn auch hier gilt: Fasse dich kurz! Besonders beliebt sind 10-er Listen. Mehr als 15 Punkte liest aber sicher niemand mehr aufmerksam.

6. Studien und Rezensionen: Verlässliche Quellen jenseits jeder Mutmaßung

So profitieren Unternehmen von Employer Branding

Employer Branding macht Unternehmen nicht nur wettbewerbsfähig, sondern bringt sie auch ihrem Employer of Choice einen großen Schritt näher.

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Sicher, es ist Aufwand, aber der lohnt sich garantiert! Leser können beispielsweise dank einer Fallstudie fundierte Schlussfolgerungen ziehen und erkennen hierin einen direkten Nutzen. Besonders in der Flut von Meinungen und Annahme, die im Netz kursieren, kommen handfeste Daten und Fakten gut an und werden als Quellen herangezogen. Stützen sich die eigenen Leser in ihren Aussagen erst einmal auf deine Studie, wird diese auch geteilt und zitiert. Wichtig ist hier selbstverständlich immer, dass die Ergebnisse Hieb- und stichfest sind, denn die eigene Fallhöhe steigt durch ein seriöses Versprechen an den Leser.

Das Wichtigste auf einen Blick:

Frage dich bei jedem Text: Welchen Mehrwert kann der Leser hieraus in kürzester Zeit ziehen? Hierfür ist eine klare Struktur und eine abwechslungsreiche Darbietung ebenso wichtig, wie Seriosität und eine originelle, bildhafte Schreibe. Außerdem lohnt es sich, interaktiven Content – beispielsweise Quiz oder Umfragen – einzubauen. Denn der enorme Vorteil zum Print besteht in einem direkten Kontakt zum User. Besonders auf Social Media-Plattformen ist dieser unmittelbar gegeben, erfordert aber auch die Interaktion. Wer öffentlich sichtbar auf User reagiert, betreibt gezielte und kostenlose PR 2.0.

“ 6 Tipps für mehr #SocialMedia-Reichweite: Werde mit deinen Themen Teil des Mitmach-Webs!“

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Die Imagepflege über Social Media trägt außerdem zur Gestaltung eines starken Employer Brands bei. Empfehlungen anderer Mitglieder eines sozialen Netzwerks sind heute eine ganz eigene Währung. Jeder neue Follower, der Content teilt oder liked ist ein potenzieller neuer Kunde oder vielleicht sogar die nächste Bereicherung für das eigene Team.

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