„Das dauert so lange“ und „Dafür haben wir keine Kapazitäten“ sind Aussagen, die mir in Bezug auf Social Media in Unternehmen, aber auch privat schon oft zu Ohren gekommen sind. Als Ausreden gelten sie aber längst nicht mehr, denn mit den richtigen Tools lassen sich Social Media-Kanäle effektiv managen.

Was Customer Touchpoints im B2B brauchen

Um den Kunden zu überzeugen, müssen Unternehmen ihre Kunden heute an den unzähligen Customer Touchpoints abpassen – bevor die Konkurrenz es tut!

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Vorab sei jedoch gesagt: Ob du deine eigenen Beiträge posten oder Content-Curation betreiben willst, ist das menschliche Auge dabei doch immer noch der beste Kontrolleur. Achte daher immer auf die perfekte Länge der Tweets und checke deine Links. Außerdem sind Hashtags oder @-Erwähnungen unschön, wenn sie nicht zum Netzwerk passen. Ein Facebook-Post sieht eben anders als ein Tweet aus. Außerdem solltest du dich trotz maschineller Unterstützung immer mit deiner Timeline identifizieren können.

1.Einer für alle Kanäle: Buffer teilt ordentlich aus

Buffer hat seine Finger in allen Netzwerken. In der kostenlosen Version ermöglicht das Tool dir allerdings nur, Links in maximal drei Netzwerken zu verbreiten. Der User kann hierbei zwischen Twitter-Accounts, Facebook-Profilen, -Gruppen und -Seiten, LinkedIn, Google+-Seiten und App.net wählen. Der kostenpflichtige Tarif erlaubt für 10 US-Dollar monatlich allerdings zwölf Konten.

“Tollen Link gefunden? Diese 5 Tools erledigen das Teilen über #SocialMedia mit wenigen Klicks.“

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Über Buffer lassen sich Links aus dem Browser schnell und unkompliziert teilen und zwar nicht zwingend sofort. Einen großen Vorteil bietet das zeitversetzte Posten. Deine Inhalte kannst du also auch zu einem exakt bestimmten Zeitpunkt verbreiten. Auf diese Weise können täglich Inhalte zu einer oder mehreren Uhrzeiten geplant und gepostet werden.

2.Power-Twitterer lieben HootSuite

HootSuite ist das Tool für Twitter-Poweruser, deren Fokus auf dem Verfolgen verschiedener Streams liegt. In der kostenlosen Variante lassen sich maximal fünf soziale Netzwerke nutzen. Für 10 US-Dollar monatlich kannst du sogar 50 Profile verwalten und beispielsweise Statistiken einsehen. Interessante Links können entweder sofort geteilt oder dank der Schedule-Funktion auch für alle Netzwerke zeitversetzt angelegt werden.

Insbesondere für Unternehmen, die mehrere Twitter- oder Facebook-Accounts betreuen, ist Hootsuite eine Arbeitserleichterung. Meistens werden die Social Media-Kanälen von mehreren Personen betreut, die sich unabhängig von einander einloggen und an den Profilen oder Postings arbeiten können.

3.Wie weit reicht dein Einfluss? Klout verrät es dir

Es ist so simpel wie einzigartig: Klout hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Einfluss einer Person innerhalb sozialer Netzwerke zu messen. Ob der errechnete Klout-Score auf Qualität oder Quantität beruht, weiß allerdings niemand so genau. Sicher ist jedoch: Ein Klout-Score kann zwischen 1 und 100 liegen und der US-Präsident Barack Obama hat mit 99 einen verdammt hohen Wert. Klout kann aber nicht nur als Beleg für deine eigenen Reichweite genutzt werden, sondern auch für Cross-Postings über Facebook und Twitter. Vermutlich werden bald weitere Social Media-Plattformen folgen. Bereits jetzt lassen sich Inhalte zeitversetzt posten und natürlich kannst du deren Einfluss auf den eigenen Klout-Score direkt nachvollziehen.

Screenshot Klout.com

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4.Facelift – Der Profi im Aufhübschen und (Ver)teilen

Dieses Tool hat nichts mit Chirurgie zu tun ist ist dennoch ziemlich schön. Ein wahrer Alleskönner, mit dem sich mehrere Social Media-Kanäle gleichzeitig bespielen lassen. Inhalte erstellen, Kanäle auswählen, Beiträge freigeben und veröffentlichen: All dies ist in einem einzigen Arbeitsablauf mit wenigen Klicks machbar. Die Inhalte lassen sich an die Optik der verschiedenen Kanäle individuell anpassen. Denn ein Post auf Facebook darf ruhig umfangreicher sein als ein minimalistischer Tweet, bei dem es auf die richtigen Hashtags ankommt. Facelift setzt außerdem auf Teamwork, denn Aufgaben können zugewiesen und Tweets beispielsweise redaktionell abgenommen werden.

“#Facelift hats verstanden: Der Inbegriff von #SocialMedia ist Kommunikation & Interaktion.“

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Mit diesem Tool behalten Social Media Manager selbst im größten Trubel sicher den Überblick – auch über die Erwähnung des eigenen Markennamens. Dies ist dank des integrierten Monitoring-Moduls möglich, das täglich eine Millionen Herausgeber mit mehreren Millionen Veröffentlichungen pro Tag, aus weit mehr als 100 Ländern und in über 40 Sprachen durchforstet. Die Ergebnisse werden entsprechend analysiert und aufbereitet.

5.Zapier: Buffers Automatisierungs-Kompagnon

Mit dem Online-Dienst Zapier lassen sich Aufgaben und Workflows ganz simpel automatisieren – am besten funktioniert das in Verbindung mit Buffer. Das Zusammenspiel beider Tool lässt In- und Output-Schnittstellen geschickt ineiandergreifen.

Screenshot Zapier.com

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In Zapier wird ein Input – beispielsweise der RSS-Feed des eigenen Blogs – ausgewählt und mit der Output-Schnittstelle Buffer verbunden. Aus dem angegebenen RSS-Feed wird ausgelesen und der User entscheidet schließlich, aus welchen Elementen ein Social Media-Post für Buffer gebastelt werden soll. Bei einem neuen Artikel im RSS-Feed wird automatisch ein formatierter Social Media-Post an Buffer gesendet und wie gewünscht veröffentlicht.

Deine Zeit ist kostbar: Lass daher die richtigen Tools für dich arbeiten

Teamwork ist also auch im Hinblick auf die richtigen Social Media-Management-Tools essenziell. Zwar gibt es eine Menge weiterer Tools, doch richtig angewandt und kombiniert sind diese 5 wahre Wunderwaffen. Du behältst in der täglichen Social Media-Flut nicht nur den Überblick, sondern teilst auch kontinuierlich relevanten Content und nutzt deine kostbare Zeit effizient. Verschwende keine Sekunde, sondern sei der Konkurrenz lieber eben diesen entscheidenden Schritt voraus. So bleibt dir mehr Zeit für das nächste Projekt – beispielsweise das Verfassen eines spannenden Beitrags.

“Klasse statt Masse: Du brauchst nur 5 #Tools, um #SocialMedia für dich hocheffizient zu nutzen.“

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